Spannung bis zum letzten Punkt in Mannheim

Die Tennis-Point-Bundesliga präsentiert sich Woche für Woche von der besten Seite. Auch beim Spiel zwischen Grün-Weiss Mannheim und Kurhaus Lambertz Aachen sahen die Zuschauer Top-Spieler, Weltklasse-Tennis und eine spannende Begegnung.

Die Tennis-Point-Bundesliga präsentiert sich Woche für Woche von der besten Seite. Auch beim Spiel zwischen Grün-Weiss Mannheim und Kurhaus Lambertz Aachen sahen die Zuschauer Top-Spieler, Weltklasse-Tennis und eine spannende Begegnung.

Um kurz vor 11 Uhr füllte sich die Anlage am Neckarplatt. Rund 2.300 Zuschauer wollten die Partie zwischen dem amtierenden Deutschen Meister und den Gästen des TK Kurhaus Lambertz Aachen sehen - trotz Temperaturen von über 30 Grad. Schon in den ersten beiden Einzeln des Tages sollten alle Anwesenden belohnt werden. Auf dem SAP Center Court holte sich Aachens Benjamin Hassan den ersten Satz gegen den Spanier Bernabe Zapata Miralles deutlich mit 6:2. Doch Zapata drehte die Partie und erzwang den Match-Tie-Break. Dort wendete sich das Blatt erneut. Hassan ging schnell in Führung und ließ sich diese nicht mehr nehmen. Der erste Aachener Punkt in Mannheim war gesichert. 

Auf dem Nebenplatz machte sich Youngster Max Rehberg auf die Mission "zweites Spiel, zweiter Sieg". Noch vor zwei Wochen konnte der 18-Jährige für Grün-Weiss gegen Andrea Arnaboldi von Krefeld gewinnen. Nun hieß sein Gegner Matteo Viola. Auch in dieser Partie erlebten die Zuschauer vor Ort und im Tennis Channel-Livestream einen spannenden Match-Tie-Break. Rehberg führte zu Beginn mit 4:0, doch der 35-jährige Italiener kämpfte sich heran und nutzte seine Chancen. Letztlich holte der Routinier seinem Team aus Aachen den zweiten Punkt.

Für die Gastgeber war an dieser Stelle klar: Es müssen Siege her. Doch zunächst musste Mannheim darauf noch warten, denn die Partie zwischen Maximilian Marterer und Martin Cuevas ging nach einem knappen ersten Satz recht deutlich an den Aachener. 4:6, 1:6 hieß es aus Sicht der Hausherren. Dann durfte Grün-Weiss doch jubeln, denn im Spitzeneinzel konnte sich der Argentinier Federico Delbonis gegen Aachens Italiener Gianluca Mager knapp durchsetzen. In den Doppeln ging es also für beide Mannschaften um eine Menge: Mannheim durfte mit zwei Siegen auf ein Unentschieden hoffen, Aachen hingegen brauchte einen Sieg zum 4:2-Erfolg. 

Es entwickelte sich eine Zitterpartie am Neckarplatt. Die Zuschauer, die an diesem Tag das Spiel der Tennis-Point-Bundesliga verfolgten, kamen auf ihre Kosten. Auf dem Center Court setzten sich Delbonis/Zapata gegen Cuevas/Hassan durch und brachten Mannheim auf einen 2:3 heran. Auf dem Nebenplatz gab es dann das spannende Finale. Aachens Doppel Hugo Nys und Davis Cup-Spieler Tim Pütz entschieden den ersten Durchgang deutlich für sich. Marterer und Robin Kern gingen dafür im zweiten Satz schnell mit einem Break in Führung, ehe das Aachener Duo wieder ausgleichen konnte. Am Ende behielten Marterer/Kern im Tie-Break die Oberhand. 

So musste der Match-Tie-Break her - erneut. Auch hier erwischte das Grün-Weiss-Doppel den besseren Start, lag vorne. Aber: Pütz/Nys drehten das Spiel und machten den Auswärtssieg für ihr Team perfekt. Der amtierende Meister geht also leer aus und muss sich in drei Match-Tie-Breaks geschlagen geben. Aachen hat nach einem durchwachsenen Saisonstart nun sogar Anschluss zum Tabellenführer.

Text: Grün-Weiss Mannheim
Bild: Getty Images
 

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